2020 Sänger aus St. Petersburg

Wir müssen das Konzert leider absagen! 

Unsere russischen Sänger können im September nicht ausreisen, und auch die Gerüchte um einen erneuten Lockdown beunruhigen uns.

Hoffentlich in der Sommersaison 2021!

Samstag, 12. September 2020, um 19:00 Uhr, Sänger aus St. Petersburg  

Karten zu € 25,-

Bewirtung im Weingarten ab 17:00 Uhr und nach dem Konzert ab ca. 21:30 bis 23 Uhr!

Vorverkaufsstellen:

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Anastasia Kalagina, Sopran und Natalya Boeva, Mezzosopran

 

Anastasia Kalagina

Anastasia Kalagina im Amphitheater Mindelzell von Engelbert Schmid

ANASTASIA KALAGINA

Sopran

Anastasia Kaligina trat 1998 in die Akademie junger Opernsänger des Mariinskytheaters von St. Petersburg ein.

Seite 2007 ist sie eine der führenden Sängerinnen des Mariinskytheaters von St. Petersburg, dem neben dem Moskauer Bolschojtheater renommiertesten Opernhauses der russischen Föderation.

Die Ausnahmesängerin mit der kristallklaren und doch warmherzigen Stimme begeistert in alle Richtungen, von virtuosem Koloraturgesang bis zu romantischen Opernarien. Sie besitzt auf der Bühne eine betörende Ausstrahlung und ist eine Musikerin von höchstem Rang.

Anastasia Kalagina gewann folgende Gesangswettbewerbe:

Internationaler Gesangswettbewerb in China 2005

Internationaler Gesangswettbewerb Rimsky-Korsakov in St. Petersburg 2001

„Stanislaw Moniuszko Preis in Warschau 2001

Montblanc Preis für Neue Namen 2008

Ein Ausschnitt der gesungenen und gespielten Rollen im Mariinskytheater:

Marfa (The Tsar’s Bride
Snegurochka (
The Snow Maiden
Swan Princess (
The Tale of Tsar Saltan
Ninetta (
The Love for Three Oranges
Natasha (
War and Peace
Louisa (
Betrothal in a Monastery
Lolita (
Lolita in concert) 
Madama Cortese (
Il viaggio a Reims
Adina (
L’elisir d’amore in concert) 
Norina (
Don Pasquale
Gilda (
Rigoletto
Nannetta (
Falstaff
Micaëla and Frasquita (
Carmen
Teresa (
Benvenuto Cellini
Ilia (
Idomeneo, re di Creta
Susanna, the Countess (
Le nozze di Figaro
Zerlina (
Don Giovanni
Pamina (
Die Zauberflöte
Woodbird (
Siegfried
Sophie (
Der Rosenkavalier in concert
Antonia (
Les Contes d’Hoffman
Mélisande (
Pelléas et Mélisande
and Zerbinetta and Naiad (
Ariadne auf Naxos).

 

Natalya Boeva

Natalya Boeva im Amphitheater von Engelbert Schmid in Mindelzell 

Die russische Mezzosopranistin Natalya Boeva, die für ihren „klang- und charaktervollen Mezzo” (Online Merkur) gelobt wurde, gewann 2018 einen der renommiertesten Wettbewerbe für klassische Musik, den Internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, wo sie auch mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition und mit dem ifp Musikpreis für „eine herausragende Leistung im Fach Gesang“ ausgezeichnet wurde. Boeva ist derzeit Ensemblemitglied am Staatstheater Augsburg, wo sie in der Spielzeit 2018-2019 als Preziosilla (La forza del destino), Charlotte (Werther) und Jackie Onassis in der Europäischen Erstaufführung der Oper JFK von David T. Little debütierte.

Schon mit fünf Jahren sang die junge Musikerin in einem Chor, oft auch mit Solos, woraufhin sie an der Rimsky-Korsakov Berufsfachschule für Musik und später am Rimsky-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg bei den Professoren Boris Abalyan und Valentin Nesterov Chorleitung studierte. Ihre Gesangsausbildung trat dann mit einem Bachelor in Gesang bei Prof. Svetlana Sidorova De Sanghi an der EKIDA-Universität in derselben Stadt in den Vordergrund.

Boevas Affinität für das Belcanto-Repertoire brachte sie dazu, 2012 Rosina (Il barbiere di Siviglia) beim Music Fest Perugia Festival in Perugia, Italien, zu singen. In Rossinis Heimatstadt Pesaro, Italien, spielte sie 2013 Maddalena (Il viaggio a Reims) beim Rossini Opera Festival (Festival Giovane) und erhielt stilistische Einblicke von Alberto Zedda an der Accademia Rossiniana.

In ihrer Heimatstadt St. Petersburg sang die junge Mezzosopranistin Dorabella (Così fan tutte) an der Rimsky-Korsakov Staatsoper sowie Judith in Bartoks Herzog Blaubarts Burg am Theater der Staatlichen Eremitage. Am Zazerkalie Staatstheater sang sie Angelina (La Cenerentola), Isabella (L’Italiana in Algeri), Laura (Iolanta) und Noye‘s Wife in Brittens Noye‘s Fludde.

Von 2016 bis 2018 absolvierte Boeva ihr Masterstudium an der renommierten August Everding Theaterakademie in München, wo sie von KS Prof. Christiane Iven betreut wurde, die für sie bis heute die wichtigste Gesangslehrerin ist.

2017 und 2018 erhielt Natalya Stipendien des Deutschen Bühnenvereins und der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now. Die Mezzosopranistin wurde zudem vom Richard-Wagner-Verband München zum Besuch der Bayreuther Festspiele großzügig unterstützt und mit dem Leipziger Richard-Wagner-Nachwuchspreis ausgezeichnet.

2018 verkörperte die junge Mezzosopranistin erneut die Rolle der Dorabella an der Kammeroper München und debütierte als Mutter/Mandane in Hasses Artaserse bei der Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth im April 2018. Es folgten Gastspiele mit Artaserse im Cuvilliéstheater in München und beim Budapest Spring Festival in Ungarn.

Auch im Konzertrepertoire gefragt, sang die Mezzosopranistin u.a. Werke wie J.S. Bachs h-Moll Messe, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen und Kindertotenlieder, Verdis Requiem, Stravinskys Les Noces, Elgars Sea Pictures, Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes, Ravels Shéhérazade und Boulez’ Le Marteau sans maître.

Boeva arbeitete mit Regisseuren wie Rosamund Gilmore, Balázs Kovalik, Alexander Petrov und Alexei Stepaniuk zusammen und sang unter der Leitung von Pavel Bubelnikov, Michael Hofstetter, Wayne Marshall, Arcady Steinlucht und Alexander Titov.

Sie erweiterte ihre künstlerische Perspektive durch Meisterkurse bei Topi Lehtipuu und Gerd Uecker. 


Natalya Boeva, Mezzosopran
www.natalyaboeva.com + 49 1577 346 2507 This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
geb. am 13.06.1989 in St. Petersburg, Russland
AUSBILDUNG 2016-2018 Master Musiktheater, Theaterakademie August Everding, München, Deutschland 2013-2015 Bachelor Gesang, EKIDA Universität, St. Petersburg, Russland
2008-2013 Diplom Chorleitung, Staatliches Rimsky-Korsakov Konservatorium, St. Petersburg, Russland